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Mediationsausbildung - Konflikte konstruktiv lösen

24. Kursbeginn: 13.-15. Oktober 2017 in Berlin - Einstieg noch möglich!

Die Ausbildung erfüllt die Anforderungen des Mediationsgesetzes und die Standards der Berufsverbände BMWA & BM. Bildungsurlaub ist bewilligt. Bildungsgutscheine werden angenommen.

Die Qualifizierung zum Mediator erfüllt das Anforderungsprofil der STIFTUNG WARENTEST


Was ist Mediation?
Zielsetzung
Fortbildungsinhalte
Fortbildungsmethoden
Fortbildungsdauer
Teilnahmevoraussetzungen
Kursabschluss
Kosten
Kursbeginn/Termine
Anmeldung
DozentInnen
Buchveröffentlichungen


TRIANGEL

„Das Institut TRIANGEL besteht seit 1983 und zählt bundesweit zu den führenden Ausbildungszentren für Mediation." (Berliner Zeitung 28.05.2013). Ferner bieten wir Beratung und Fortbildung an: Supervision, Coaching und Organisationsberatung.
Bisher haben wir über 250 MediatorInnen ausgebildet, die aus sehr unterschiedlichen Berufen und Kontexten kommen.
Die Ausbildung erfüllt eine Voraussetzung zur Zertifizierung durch den ‚Bundesverband Mediation (BM)‘ und den „Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA)‘ und entspricht den Anforderungen des Mediationsgesetzes. Die Qualifizierung zum Mediator erfüllt das Anforderungsprofil der STIFTUNG WARENTEST (2013).
Die Ausbildung ist als Bildungsurlaub vom Berliner Senat für Arbeit anerkannt.

 

Was ist Mediation ?

Mediation (Vermittlung) ist ein Konfliktlösungsverfahren zwischen streitenden Parteien, bei dem mit Hilfe eines allparteilichen Vermittlers eine für alle Seiten eigenverantwortliche, befriedigende Lösung im Konflikt erarbeitet wird. Es hat sich als ein hocheffektives Verfahren in der Streitschlichtung erwiesen.

Zielsetzung

  • Mediation wird als Verfahren, Technik und innere Haltung der Konfliktlösung im Allgemeinen und für spezielle Anwendungsfelder vermittelt. Die Kursteilnehmer/innen erweitern ihre Fähigkeiten im Umgang mit Konflikten und in der Kommunikation mit anderen Menschen. Sie werden in die Lage versetzt, eigene Mediationen kompetent durchzuführen.
  • Das Verfahren der Mediation wird unterschiedlich beschrieben und angewendet. Während ein Verfahren vorwiegend vorgestellt wird, bleibt Raum, andere Vorgehensweisen kennen zu lernen. Auf diese Weise können die Kursteilnehmer/-innen ihren eigenen Stil entwickeln.
  • Mediation erfordert die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen. Dies kann gegenüber Menschen mit einer unbekannten Sozialisation eine besondere Herausforderung darstellen. Daher wird in der Ausbildung ein Schwerpunkt auf das Verständnis anderer Sichtweisen gelegt.

Fortbildungsinhalte

Modul 1: (13.-15.10.2017)
Einführung

  • Überblick über das Mediationsverfahren als Ganzes
  • Innere Haltung in der Mediation
  • Grundlagen der humanistischen Psychologie, Techniken in der Mediation,
  • Grundlagen der Kommunikation

Dozent: A. Rafi

Modul 2:  (24.-26.11.2017)
Konflikttheorien

  • Definition „Sozialer Konflikt“, Konflikttypen, Konflikteskalation
  • Vertiefung der Mediationsphasen 1 und 2 (Themensammlung und Konfliktdarstellung)

Dozent: A. Rafi

Modul 3:  (09.-11.02.2018)
Psychologische Grundlagen

  • Persönlichkeitsstrukturen, Bedeutung von Gefühlen und Bedürfnissen in der Mediation
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Mediationsphase 3 (Konflikterhellung)
  • Techniken in der Mediation
  • Akquisition

Dozent: A. Rafi

Modul 4: (02.-04.03.2018)
Rechtliche und psychologische Grundlagen, Vertiefung der Phasen

  • Recht in der Mediation und Recht der Mediation
  • Mediationsphase 4 und 5 (Lösungssuche und Vereinbarung, Bilanzgespräch)
  • Psychologische Hintergründe für die Entstehung unterschiedlicher Perspektiven

Dozent: A. Rafi

Modul 5: (04.-06.05.2018)
Organisationsmediation und Organisationskultur

  • Besonderheiten bei der Mediation in Organisationen
  • Unterschiede zwischen Rollen, Strukturen und Personen
  • Entstehung und Bedeutung von Organisationskulturen

Dozenten: H. Pühl/A. Rafi

Modul 6: 22.-24.06.2018)
Interkulturelle Mediation & Projektvorstellung

  • Besonderheiten
  • Gegenseitige Vorstellung von Nutzungsmöglichkeiten der Ausbildung

Dozent/in: S. Azad/A. Rafi

Modul 7: (24.-26.08.2018)
Gruppenmediation

  • Besonderheiten
  • Visualisierung in der Mediation

Dozent: R. Rafi

Modul 8: (19.-21.10.2018)
Familienmediation/Verhandeln nach dem Harvard-Konzept

  • Besonderheiten der Familienmediation
  • Verhandeln nach dem Harvard-Konzept
  • Unterschiedliche Mediationsarten

Dozent: A. Rafi/L. Engelhardt

Modul 9: (30.11.-02.12.2018)
Abschied in der Mediation/Colloquium

  • Beendigung des Mediationsverfahrens
  • Vorstellen und Diskussion der einzelnen Arbeiten
  • Möglichkeiten der Vernetzung und Weiterbildung

Dozent: A. Rafi

Fortbildungsmethoden

  • Theoretische Wissensvermittlung
  • Rollenspiele anhand echter Fälle
  • Supervision
  • Coaching zur Unterstützung: des individuellen Praxisprofils, der Selbstreflexion und des praxisorientierten Lernens
  • Lerngruppen zur Vertiefung der Mediationspraxis

Praktische Übungen an konkreten Konfliktsituationen geben der Fortbildung hohe Realitätsnähe und ermöglichen den TeilnehmerInnen, die dazugehörige Praxis umfangreich zu erfahren.

Teilnahmevoraussetzungen

Ausreichende Berufs- und Lebenserfahrung

Fortbildungsdauer

Die Fortbildung erfolgt berufsbegleitend an 9 Wochenenden (Freitags 14.00 - Sonntag 15.15 Uhr) im Zeitraum von ca 13 Monaten und umfasst 200 Unterrichtsstunden gemäß den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V. (BM) und des "Bundesverbandes Mediation in Wirtschaft und Arbeit" (BMWA)

Kursabschluss

Nach regelmäßiger Teilnahme und zwei dokumentierten Mediationen (können im Rahmen der Ausbildung anhand von Übungsfällen erstellt werden) erhalten die TeilnehmerInnen ein detailliertes Abschlußzertifikat über 220 Stunden. 

Kosten

Die Kosten der Weiterbildung betragen € 295,- zahlbar am 01.10.2017 für das Entscheidungsmodul, danach 5 Raten á € 565,-

24. Kursbeginn: 13.-15. Oktober 2017 (Entscheidungsmodul)

2. Modul: 24.-26.11.2017
3. Modul: 09.-11.02.2018
4. Modul: 02.-04.04.2018
5. Modul: 04.-06.05.2018
6. Modul: 22.-24.06.2018
7. Modul: 24.-26.08.2018
8. Modul: 19.-21.10.2018
9. Modul: 30.11.-02.12.2018

Anmeldung

Zum unverbindlichen (persönlichen/telefonischen) Vorgespräch über das Kontaktformular.

Onlineanmeldung über Kontaktformular.

 

DozentInnen

Prof. Dr. Anusheh Rafi (Leitung)
rafi
Mediator (BM), Mitglied im Vorstand des 'Bundesverbandes Mediation (BM), anerkannter Mediations-Ausbilder (BM), Fachbuchautor, Berlin

Sosan Azad, Berlin
Sosan Azad
Anerkannte Mediationsausbilderin im Bundesverband Mediation e.V.(BM): Dipl.-Sozialädagogin, Vorstand Mikk e.V. Mediation bei internationalen Kindschaftskonflikten. Berlin
Dr. Harald Pühl, Berlin
harald_puehl
"Urgestein unter den Mediatoren" (Tagesspiegel), Mediatorstrainer (BMWA), Supervisor (DGSv), Herausgeber und Autor des Buches "Mediation in Organisationen" (Berlin 2006, 3. Aufl.), Konfliktklärung in Teams und Organisationen (Berlin 2010), Leiter Institut-TRIANGEL
Buchveröffentlichungen unserer Mediations-DozentInnen:

Harald Pühl (Hg.):
Mediation in Organisationen - Neue Wege des Konfliktmanagents (3. Aufl.), Concadora (Ex-Leutner) Stuttgart 2006

Harald Pühl:
Konfliktklärung in Teams und Organisationen, Concadora, Stuttgart 2013 (2. A.)

Harald Pühl (Hg.):
Mut zur Lösung bei Konflikten in Klinik, Praxis und Altenpflege. Ein Leitfaden zur Anwendung von Mediation, Psychosozial-Verlag Gießen (2. Aufl. 2016)

Anusheh Rafi:
Der Weg zur gemeinsamen Ent-Scheidung. Besonderheiten der Trennungs- und Scheidungsmediation. Concadora, Stuttgart 2014