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Coaching mit Herz und Verstand

Ausbildungsbeginn: 09.-11.11.2018

Anmeldung: Online über Kontaktformular


Einleitung
Zielsetzung
Kurskonzept
Kursaufbau
Teilnahmevoraussetzungen
Kursabschluss
Kosten
Anmeldung
Termine 2018
DozentInnen

Einleitung

Aufgrund zahlreicher Nachfragen nach einer ‚reinen‘ Coach-Ausbildung haben wir uns entschlossen, unsere Erfahrungen zur Basis einer eigenständigen Ausbildung zu machen.

Zu unserem Beratungsverständnis
Im Zentrum unserer Ausbildung steht die Entwicklung einer stabilen beraterischen Haltung. Wir sind der Überzeugung, dass Beratung nur in einem tragenden Kontakt und unter Beachtung des jeweiligen Kontextes erfolgreich sein kann. Coaches brauchen die Fähigkeit in einen emphatischen Kontakt zu den unterschiedlichen Repräsentanten des ratsuchenden Systems gehen zu können und gleichzeitig ihre relative Unabhängigkeit zu bewahren. Kontakt ist das zentrale Element unserer Beratungsarbeit. Erst wenn es dem Coach gelingt in voller Präsenz zu sein, kann sie/er in Resonanz zum Coachee gehen. In dieser Aufmerksamkeit und Offenheit können ihre/seine Bedürfnisse und Anliegen erfahren werden. Die Auswahl möglicher methodischer Interventionen ist so meist intuitiv und findet in gegenseitigem Kontakt seine Wirksamkeit. Wir ermutigen alle KursteilnehmerInnen von Beginn der Ausbildung an selber Coachings durchzuführen, um sich darin zu erproben. In der Ausbildung wird es immer wieder selbstreflexive Phasen geben. So kann Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und Intuition verfeinert werden und die Grundlage für Diagnose und Intervention sein. Dies ist die Basis für „Coaching mit Herz und Verstand“. Unsere beraterische Haltung schließt für uns die selbstbewusste und gleichzeitig demütige Anerkennung der Möglichkeiten und Grenzen eigener Wirksamkeit ein.
Eine Kursleitung wird am Freitag immer anwesend sein, um die Prozesskontinuität zu sichern.

 

Qualifikationsziel

Eine tragende BeraterIn-Haltung, erste Coaching-Erfahrungen und ein praxiserprobtes Interventionsrepertoire nehmen unsere TeilnehmerInnen aus der Ausbildung mit. Dadurch können sie Leitungsverantwortliche, Selbstständige und Fachkräfte unterstützen,

  • kraftvoll deren Aufgaben mit Herz und Verstand nachzugehen,
  • zwischen deren beruflicher und persönlicher Rolle zu oszillieren,
  • deren professionelle Rolle auch im dynamischen Prozessgeschehen zu halten und
    sich selbst in der  Arbeit zu beobachten und zu reflektieren. 


Kurskonzept

Module der CoachingAusbildung

Modul I: Kontakt und Kontrakt – Der Coaching Prozess (Entscheidungsmodul)  
(Thorun-Brennan/Pühl)
 9.-11.11.2018

  • Begriffsklärung, Geschichte, heutiger Stand
  • Coaching Anlässe
  • Erstkontakt / Erstgespräch (Leitfragen)
  • Auftragsklärung  und Kontrakt
  • Die Besonderheit des 1:1 Kontaktes in der Beratung

Modul II: Beziehungsgestaltung im Coaching
(Thorun-Brennan) Januar 2019

  • BeraterIn-Identität: Wer bin ich? Was will ich?
  • Präsenz im Kontakt zum Klienten und seinem Anliegen
  • Regulierung von Empathie und Distanz in der Coachee-Coach-Beziehung
  • Bildung der Intervisionsgruppen
  • Fallakquise

Modul III: Die Kunst der Intuition
(Pühl) März 2019

  • Was tun, wenn die Methoden versagen?
  • Vertrauen in die Intuition als Ressource
  • Intuition als Methode im Coachingprozess

Modul IV: Systemisch-lösungsfokussiertes Arbeiten
(Maaß-Sagolla) Mai 2019

  • Lösungsfokussierte Gesprächsführung
  • Das lösungsgeometrische Interview
  • Miniaturaufstellungen

Modul V: Jenseits von Richtig und Falsch
(Thorun-Brennan) Oktober 2019

  • Zukunftsunsicherheit annehmen
  • Veränderung ermöglichen
  • Achtsamkeit im Feld der Arbeit
  • Feststecken in der Veränderung begegnen
  • Prozess- und Fachberatung kombinieren

Modul VI: Unter der Oberfläche
(Obermeyer) August 2019

  • Umgang mit Krisen im Coachingprozess
  • Übertragung – Gegenübertragung
  • Spiegelphänomene in der Beratung
  • Containment als Führungsaufgabe

Modul VII: Essentielle Fragen im Coaching
(Ingo Soboll) November 2019

  • Das Konzept der Lebensbereiche
  • Werte- und Sinnklärung im Coaching
  • Berufskrisen bewältigen
  • Kann es auch „Glück“ in der Arbeit geben?

Modul VIII: Abschluss
(Thorun-Brennan/Pühl) Januar 2020

  • Vorstellung der Fallberichte
  • Mein persönliches Resümee
  • Zertifikatvergabe   
Kursaufbau

Die Ausbildung umfasst

  • ein 3-tägiges Auftaktmodul, nach dem die Teilnehmer sich zur verbindlichen Teilnahme anmelden
  • 7 jeweils 3-tägige Module (Freitag 14.00 – Sonntag 14.00 Uhr): 5 in Berlin, 3 in Hamburg

Die Gewichtung der Themen innerhalb der einzelnen Module kann je nach konkreten Vorerfahrungen und Interessen der TeilnehmendInnen akzentuiert werden. Zu Beginn eines jeden Moduls ist eine Kursleitung anwesend.  

 

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme sollten Erfahrungen in beraterischen Kontexten vorliegen (OE, Mediation, Supervision, Personalentwicklung, Psychotherapie oder Teamleitung). Die Bereitschaft zur Arbeit an der eigenen Person wird vorausgesetzt.
Die Zahl der TeilnehmendInnen ist auf 14 begrenzt. 


Kursabschluss

  • Regelmäßige Kurs-Teilnahme (180 Std.)
  • Intervision in selbstorganisierten Kleingruppen (20 Std.)
  • Prozessbericht des selbst durchgeführten Coaching für den Abschluss
  • 3 Sitzungen externes Lehr-Coaching  

Kosten

Vor dem ersten (Entscheidungs-)Modul €500,00, danach 5 Raten á €695,00 

Anmeldung

Die Anmeldung formlos oder über unser Kontaktformular. Mit jedem Interessenten führen wir ein telefoisches oder persönliches Vorgespräch vor Ort.

Termine 2018

09. - 11.11.2018 (Entscheidungsmodul)  

 

DozentInnen

Katrin Thorun-Brennan, Berlin (Leitung)
thiel
Dipl.-Psychologin, Coach/Supervisorin (DGSv), , Fortbildnerin.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Team-Supervision
  • Teamentwicklung
  • Coaching
  • Moderation
  • Fortbildungen

Kontakt
Webseite

Dr. Harald Pühl, Berlin (Leitung)
lenz
Coach/Supervisor (DGSv), Familientherapeut /DGFS), Mediator (BM. BMWA), Leiter und Mitbegründer des Instituts TRIANGEL.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Team-Entwicklung
  • Coaching
  • OrganisationsMediation
  • Konfliktmanagement & Mediation

Kontakt
Webseite

Prof. Dr. Susanne Maaß-Sagolla, Münster
lenz
Sprach- & Kommunikationswissenschaftlerin, Supervisorin, Coach & Organisationsentwicklerin (DGSv), Hochschullehrerin für Intercultural Communication & Competence, Negotiating Skills (das Harvard Konzept), Business Communication, Kommunikation für angehende Führungskräfte und Managementkompetenz an der Fachhochschule Münster.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Interkulturelle Teamentwicklung
  • Organisationsberatung und Coaching für Leitungen und Teams
  • Fortbildungen & Trainings in Kommunikations- & Managementkompetenzfragen

Kontakt

Klaus Obermeyer, Hamburg
obermeyer

Coach/Supervisor (DGSv), approbierter Psychotherapeut und systemischer Berater (DGSF), Leiter des Instituts TRIANGEL-Hamburg

Arbeitsschwerpunkte:

  • Supervision
  • Coaching
  • Führen und Leiten in sozialen Organisationen
  • Beratung von Familienunternehmen

Kontakt
Webseite

Ingo Soboll, Berlin
lenz
Diplom-Kaufmann, MBA, Coach/Supervisor (DGSv), Systemischer Organisationsberater (WSFB)

Arbeitsschwerpunkte:

  • Führungskraft in einer Bank
  • Coaching, Supervision, Mentoring